Geschrieben in Interview am 19. März 2010 0 Kommentare »

Vor mehr als hundert Jahren defnierte Gustav Klimt die Erotik seiner Zeit neu, das Beethovenfries in der Wiener Secession legt davon Zeugnis ab. Was Sie hier sehen, spielt sich heute in einem Raum daneben ab. Swingen für die Kunst. Oder?
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Geschrieben in Editorial am 18. März 2010 0 Kommentare »

Editorial, erschienen im WIENER Nr.344
[...] Auch wir haben dem Sex mindestens ins Auge geblickt und im Keller unserer Bedürfnispyramide kräftig recherchiert. Der Kunst wurden wir dabei nur schemenhaft ansichtig. Dafür kamen wir der Erkenntnis näher, dass alles Artifizielle keinen Zauber zu erzeugen vermag, wenn der Gegenstand zwar in seiner äußeren Erscheinung variierbar, seinem Wesenskern nach aber ein banaler ist. [...]
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Geschrieben in Artikel am 14. Februar 2010 0 Kommentare »

Christoph Waltz (53) ist der Hero der Stunde – und alle, alle wollen Sie plötzlich von seinem Erfolg naschen, sogar die Laienspieltruppe der österreichischen Innenpolitik: Kulturministerin Claudia Schmied etwa, die sein Talent schon dem „Reichtum der österreichischen Filmwirtschaft“ zuzählte; oder Bundeskanzler Faymann, der einen Waltz-Oscar schon lange vor dessen Vergabe als „Ansporn für alle österreichischen Kulturschaffenden“ am Horizont glitzern sah, weil Waltz-Lobhudeln seit dessen Golden Globe-Triumph in der „Krone“ zitabel war.
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Geschrieben in Interview am 18. Dezember 2009 0 Kommentare »

Er brachte den Uni-Protest ins Netz und damit in unsere Hirne. Blogger Luca Hammer im WIENER-Interview über die unaufhaltbare digitale Revolution.
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Geschrieben in Artikel am 12. Dezember 2009 0 Kommentare »

Jeff Jarvis (55) ist Journalist aus Leidenschaft und Mitbegründer des einst strahlenden und heute wegen chronischen Leserschwunds dahin schwächelnden US-Magazins „Entertainment weekly“. Also einer, der den Bogen möglicher Medienerfahrung in den letzten Jahrzehnten ein großes Stück weit mitgegangen ist.
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Geschrieben in Editorial am 11. November 2009 0 Kommentare »

Die letzten Wochen haben zu sehr bewegenden Momenten in unserer Redaktion geführt. Zu Ergriffenheit über eine Neuentdeckung, die unseren Berufsstand in seinen Grundfesten anrührt, und das ist keine Übertreibung. Wir haben den Zauber des Schweigens entdeckt, was für Journalisten nach traditioneller Auffassung naturgemäß einige Fußangeln birgt.
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